Der ideen.manufaktur Blog

Angst vor Facebook-Marketing? Oh mein Gott… Teil 2

Im ersten Teil meiner Reise vom Facebook-Werbungsskeptiker zum Facebook-Marketingbefürworter habe ich bereits über meine ideologischen und anscheinend generationsspezifischen, ja vielleicht sogar natürlichen Vorbehalte gesprochen. Ein großes Problem war dann letzten Endes, dass ich meine potentiellen Neukunden mit DU ansprechen sollte und musste...

Und was soll ich Ihnen sagen? Nach unserem ersten Post hat sich nix getan! Gar nix! Rein überhaupt nichts. Es gab zwei neue „Gefällt mir“-Angaben. Die eine war von einer guten Freundin aus Nürnberg – die andere von meiner Cousine aus Stuttgart! In meiner inneren Realität habe ich mit 1.000 „Likes“ gerechnet! So war das aber nicht… so gar nicht.

Finden Sie nun hier meine nächsten Schritte auf meinem ganz persönlichen Weg in die Sinnhaftigkeit von Facebook-Marketing. Keine Angst! Es wird keinen dritten Teil geben… :)
…und den 1. Teil gibt’s übrigens hier.

  1. Erster Post in Du-Form im Sozialen Netzwerk. Und ein für mich enttäuschendes Ergebnis!
    „Das liegt bestimmt daran, dass wir unsere potentiellen Neukunden „geduzt“ haben!“
    Kollegin: „Nein, das liegt daran, dass es unser erster Post war. Dieser beinhaltete nichts wirklich Interessantes für die Community und wir auch noch keinen Folgepost eingestellt haben.“
    „Können wir das nicht einfach spontan machen wenn wir auch mal Zeit dafür haben?“
    Kollegin: „Nein, Herr Saiko! Wir brauchen schon eine regelmäßige Frequenz! Diese sollte koodiniert und die Themen vorab besprochen sein.“ (Siehe Punkt 4 im ersten Teil) „Social Media kann man nicht mal ebenso neben her betreuen. Dafür muss man Zeit aufwenden.“

    Also wurde ich aufs Neue geläutert! Zusätzlich habe ich aber nun beim Umsetzen des ersten Posts verstanden, was meine Kollegin Frau Meise mit dem vorab verabschiedeten Redaktionsplan meinte. Anstatt, mit Mitarbeiter-Portaits zu starten, so wie besprochen, habe ich gedacht ich mache einen Allgemeinen Post über die hervorragenden Leistungen meiner Agentur und wie innovativ wir sind… Tja, leider hatte die Kollegin recht! Dies interessierte niemanden. Als wir dann am Nachmittag das erste Mitarbeiter-Portrait posteten erzielten wir eine Reichweite von 2.000 Impressionen und generierten 20 „gefällt mir“ Klicks! Der erste Post hatte sage und schreibe 15…

    „Frau Meise, dann halten wir uns doch nun bitte an diesen Redaktionplan.“
    Grinsende Gesichter war die Reaktion.

  2. „Können wir keinen coolen Post versenden, der die Leute amüsiert und sie mit einem „Gefällt mir“ reagieren, dann auf unsere Webseite gehen und uns dann auch noch einen Auftrag geben? Das muss doch irgendwie möglich sein.“
    Ich musste lernen dass das nicht geht. Jedes für sich, ja! Aber nicht zusammen. Und die Posts die Geld bringen sollen, kosten auch was!
    „Wie bitte? Ich soll Geld dafür zahlen? Warum und wofür?“
    Facebook hat viele Möglichkeiten, Anzeigen an die richtige Zielgruppe zu bringen. Das steuert man über die Auswahlmöglichkeiten der Rezipientengruppen. Man kann auswählen aus Geschlecht, Alter, Verdienst, Interessen, sozialer Background, Schulbildung, Arbeitsposition und, und, und… Da kann einem schwindelig werden. Je konkreter man seine Zielgruppe für den individuellen Post, der nur einen Zweck verfolgen sollte, konkretisieren kann, desto mehr Interaktionen erhält man. Kombinierte Posts verwässern und man erhält im Zweifelsfall fast keine Interaktionen. Ein Beispiel: Als wir einen Post generierten, der auf Sonderinhalte unserer Webseite hinwies, war ein verstärkter Traffic auf unserer Seite messbar. Hätten wir eine „Gefällt mir“-Aktion, die nur dazu diente mehr Fans auf unseren Facebook-Seite zu bekommen, wären die Fanzahlen gestiegen.

    Hätte ich das kombiniert, wäre es zu keiner Bündelung gekommen und wir hätten keine signifikanten Bewegungen messen können. Also auch hier gilt der Leitspruch: Fokussierung führt zum Erfolg. Die Bezahlung der Posts, kann man selbst budgetieren. Dieses Geld dient der erkauften Reichweitenvergrößerung. Das heißt, wenn Posts in Facebook budgetlos veröffentlicht werden, sehen es in erster Linie die Freunde mit denen man auch direkt verbunden ist. Mit dem Bezahlen werden die Posts auch fremde Personen, die aber aufgrund der vorherigen Zielgruppeneinschränkungen zu dem Post passen, erreichen! So erreicht man Personen die einen noch nicht kennen.

  3. „Sehr gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot. Darf ich fragen wie Sie auf uns gekommen sind? Ach, über die Webseite die Sie über einen Facebook-Post gefunden haben? Das Angebot kommt sofort!“
    Donnerwetter. Der erste Kunde der uns aufgrund eines Social Media-Post anruft. Und ein Angebot will! Natürlich duze ich ihn in diesem Angebot nicht! Aber: Ich habe erkannt, dass zielgeführte und durchgestaltete Posts, die ein Angebot in sich haben, genauso zum Verkauf einer Dienstleistung führen können wie ein Mailing. Jedoch ist dies nur zusätzlich zu sehen und der Facebook-Post wird nie das eigentliche Mailing ablösen. Aber er kann es befeuern. Erfreulicher Weise hat der Anrufer tatsächlich unser Angebot angenommen und wurde Kunde der ideen.manufaktur Bochum.

Mein Fazit

Wie bei allen anderen Dingen, kommt es auch bei Facebook und anderen Social-Media Kanälen auf die Sinnhaftigkeit der Aktion an. Nicht für jede Aktion, oder für jedes Unternehmen sind diese Kanäle vorteilhaft nutzbar. In vielen Fällen jedoch, macht es nicht nur durchaus Sinn, sich dort zu präsentieren, sondern auch Spaß und ein lohnender Invest. Kontinuierliche Social-Media Betreuung gehört in die Hände von denen, die sich damit auskennen und gibt es auch nicht umsonst. Richtig eingesetzt erweitert Social-Media Managing das Potential ihres Marketingportfolios erheblich. Nirgends sonst sind sie so nah an ihren Kunden. Und das gezielt und auf sehr menschlicher und emotionaler Ebene. Welche andere Form der Werbung kann das digital schon bieten.

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